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Osnabrück (ddp-nrd). Die Grünen im Bundestag haben Aufklärung über Hintergründe und Konsequenzen der "offenbar geplanten Stilllegung" der Transrapid Versuchsanlage Emsland verlangt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtet, wird in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung Auskunft über den Verhandlungsstand und die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen des Bundes bei einer möglichen Schließung und beim Rückbau gefordert.
Konkret wollen die Grünen wissen, "welche Kenntnis über einen möglichen Schließungstermin 30. Juni 2009 beim Bund vorliegt, wie die Stilllegungspläne verhandelt werden und ob es zutrifft, dass die Rückbaukosten in Höhe von geschätzten bis zu 120 Millionen Euro aus der Bundeskasse zu tragen sind", sagte die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer der Zeitung.
Der Transrapid sei "schon lange gescheitert", betonte die Grünen-Politikerin. "Die ausgebliebenen Aufträge und die eingestellten Planungen zum Schluss auch in München zeigen, dass diese Technik keine Zukunft hatte und hat." Pothmer forderte, dass keinerlei weiteren öffentlichen Mittel in das Projekt fließen dürften und die Rückbaukosten von der Industrie zu tragen seien.
Quelle: ddp Niedersachsen