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"Die zurzeit angebotenen vielfältigen Projekte und Vorbereitungsmaßnahmen sind zu kostenaufwendig und in der Regel nicht geeignet, die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz wesentlich zu verbessern", so äußerte sich Brigitte Pothmer, Bundestags-Spitzenkandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen in Niedersachsen, am Donnerstag (06.08.) während eines Besuches bei der Agentur für Arbeit in Stade.
Im Rahmen ihrer Wahlkampfrundreise entlang der niedersächsischen Nordseeküste besuchte Brigitte Pothmer auch Stade. Sie wurde begleitet von Hans-Jürgen Klein, Grünes Mitglied der niedersächsischen Landtagsfraktion, (Cuxhaven) und der Bundestagskandidatin im Wahlkreis Cuxhaven-Stade, Beate Adler.
Frau Pothmer ist zurzeit die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und informierte sich zunächst in dieser Funktion bei der Agentur für Arbeit über die Situation in der Region in Bezug auf Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und den Ausbildungsmarkt. Mit der Leiterin der Agentur, Frau Froelich, erörterte sie die Vorstellungen von Bündnis 90/ Die Grünen zur Verbesserung der Integration von Langzeitarbeitslosen und die Möglichkeiten, durch überbetriebliche Ausbildungen dem nach wie vor eklatanten Mangel an Ausbildungsplätzen zu begegnen.
Anschließend besuchten Frau Pothmer und ihre Begleiter die Stadtwerke Stade, wo sie sich insbesondere über die Aktivitäten der Stadtwerke im Bereich der regenerativen Energien informierten. Wenn auch die Eigenerzeugung aus Blockheizkraftwerken und Solaranlagen bislang nur einen sehr geringen Anteil an der vermarkteten Energie ausmachen, so sind die Stadtwerke doch bemüht, diese Quote in Zukunft deutlich zu erhöhen. Bedauert wurde vom Geschäftsführer der Stadtwerke, Herrn Hacker, dass die Pläne zur Errichtung einer größeren Biogasanlage in Stade-Bützfleth am Widerstand der Bevölkerung und der Politik gescheitert seien.
Eine Beteiligung an einem Kohlekraftwerk kommt für die Stadtwerke nicht in Betracht.
Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt, einem Besuch im Nudelladen von Beate Adler und einem Gespräch mit dem Stader Tageblatt reiste Frau Pothmer nach Hildesheim weiter, wo sie am Abend ihre nächste Veranstaltung hatte.