Brigitte Pothmer, MdB

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Reisebericht

29. Juni 2010

»Wir haben einen wunderbaren Tag verlebt!«

spontan-helfer

Reisebericht von SPONTAN, Nachbarschaftshilfe und Freiwilligenagentur in Sarstedt und Umgebung. Die Gruppe von insgesamt 10 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern war im Mai auf Einladung von Brigitte zu Besuch in der Hauptstadt. Uwe Simanowski und Renate Kracht mit einem kleinen Reisebericht.

Reichstag Berlin, ein Reisebericht

06.45 Uhr, Frau Schellhorn als Organisatorin verabschiedet uns am Sarstedter Bahnhof. Zehnaktive Spontan-Mitglieder besteigen den Regional-Zug und nehmen später im Intercity nachBerlin ihre reservierten Plätze ein. Alles fiebert dem weiteren Geschehen entgegen. Das VW-Werk gleitet vorüber und schon rollen wir durch die Weiten Mitteldeutschlands Berlinentgegen.

Zwei Stunden später heißt es aussteigen, Berlin Hauptbahnhof. Am Ausgang zeigt uns diegläserne Kuppel des Reichstages das Ziel unserer Reise. Menschenschlangen vor demReichstag lassen uns kalt, denn wir werden erwartet. Es kommt zum äußerst lustigenMissverständnis. Auf den Hinweis, »Wir sind SPONTAN!« Heißt es nur: »Melden sie sichbitte da drüben an!« Bei der Vokabel „Spontan“ wurden wir als „spontane Gäste“ eingestuft.Nach Aufklärung des Irrtums gehen wir durch penible Sicherheitskontrollen in den Reichstaghinein und überlassen dem Personal Taschen, Jacken und Fotoapparate.

Wir sind beeindruckt von der Kompetenz und Freundlichkeit der Menschen, die hier arbeiten,und die uns bereitwillig Abläufe erklären oder uns wieder auf den richtigen Weg bringen,wenn wir in den vielen Fluren nicht weiter wissen. Durch beeindruckende Gänge geht es ineinen Vortragssaal. Nach einleitenden Erklärungen der persönlichen Referentin begrüßt unsdie Grünen-Abgeordneten Frau Pothmer. Eine Stunde tauchen wir ein in die anspruchsvolleArbeit einer Abgeordneten.

Als Höhepunkt des Tages erleben wir aus nächster Nähe die Griechenland-Bundestagsdebattevon der Besuchertribüne aus. Die Auseinandersetzungen unter den verschiedenen Parteienverlaufen äußerst lebhaft, und wir können viele prominente Politiker, die wir ja nur aus demFernsehen kennen, einmal aus der Nähe erleben.

Neben dem Sachstand in der aktuellen Griechenland-Finanzkrise beeindruckt uns außerdem,dass jährlich drei Millionen Menschen den Bundestag besuchen. Immerhin das meistbesuchteParlament weltweit.

Aus dem Reichstag hinaus geht es an der „Waschmaschine“, so nennt der Berliner dasBundeskanzleramt, vorbei zum Paul-Löbe Haus. Ein eindrucksvolles Gebäude mit denSitzungssälen der Ausschüsse, in denen die wirkliche Facharbeit erledigt wird. In der Kantinesind wir zum Mittagessen eingeladen. Dort erwartet uns ein strahlender Koch mit einem nochwesentlich prächtigeren Bauch, der gekonnt das Mittagsmahl serviert. Gestärkt geht es hochauf die Reichstags-Kuppel, und wir genießen einen ergreifenden Ausblick.

Als letzter Punkt steht die individuelle Gestaltung des Nachmittags mit Bus- undSchiffsrundfahrten, dem Besuch des Holocaus-Denkmals und einer Kunstaustellung imCharlottenburger Schloss an. Pünktlich um 19.30 Uhr finden wir zehn uns am Eingang desBerliner Hauptbahnhofs wieder zusammen und treten im ICE die Rückreise nach Sarstedt an.Wir haben einen wunderbaren Tag verlebt, haben viel Interessantes kennen gelernt und diegute Gesellschaft mit den anderen SPONTAN-Helfern genossen.

Uwe Simanowski und Renate Kracht

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