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Anfang November startete die, für dieses Jahr letzte bildungspolitischen Informationsreise in die Hauptstadt.
Der erste Zielpunkt war der Bundesrat. Bei einem Gebäuderundgang erfuhren die Gäste viel Interessantes über die wechselhafte Geschichte des 1904 errichteten Gebäudekomplexes. Ein Vortrag im Plenarsaal erläuterte die Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Bundesrates. Abschluss des Besuchs war eine lebhafte Diskussion über die aktuelle Entwicklung im Bereich der Atompolitik.
Bei dem Informationsgespräch in der Bundeszentrale für politische Bildung, das unter dem Motto stand -Wie viel Protest verträgt die Demokratie? - wurde dieses Thema wieder aufgegriffen. Aber auch andere aktuelle Probleme z.B. Agrarfabriken und Stuttgart 21 führten zu einem intensiven Meinungsaustausch über direkte und repräsentative Demokratie.
Die Deutsche Kinemathek-Museum für Film und Fernsehen, am Potsdamer Platz war ein weiterer Höhepunkt der Reise. Das Museum informiert über die Anfänge des deutschen Kinos, über die Blütezeit des deutschen Films während der Weimarer Republik und seiner Vereinnahmung im Nationalsozialismus. Die Ausstellung beschreibt die Lebenssituation deutscher Exilanten und ihre Rückkehr nach Kriegsende. Aber auch der deutschen Film von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist ein Schwerpunkt der Sammlung. Mehr als sehenswert!
Stadtrundfahrt, Besuch im Reichstagsgebäude, incl Besichtigung des Plenarsaals und ein Gespräch mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin aus dem Berliner Abgeordnetenbüro rundeten das zweitägig Besuchsprogramm ab.
Für die entspannte An- und Abreise mit der Bahn, die angenehme Unterkunft sowie die abwechslungsreiche Verpflegung hatte das Bundespresseamt gesorgt.
Auch für 2011 sind wieder Fahrten ins politische Berlin geplant. Interessierte wenden sich bitte an das Hildesheimer Wahlkreisbüro.
