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24. März 2011

Der grüne Fahrplan zum Atomausstieg

Foto von einem RapsfeldDie weiterhin dramatische Lage in den Atomanlagen von Fukushima macht klar: Auch in Deutschland kann es nicht so weitergehen in Sachen Atom. Wir Grünen wollen den Umstieg auf eine lebensfreundliche Energieversorgung und haben einen detaillierten Fahrplan für den Weg dahin aufgestellt. 

Fukushima weckt nicht nur böse Erinnerungen an Tschernobyl und andere atomare Katastrophen, sondern beweist, was die Atomkritiker immer wieder als Argument ins Feld geführt haben: Atomkraft ist eine nicht beherrschbare Hochrisiko-Technologie. Ihr Einsatz kann nur eines mit Sicherheit sein: tödlich.

Vor diesem Hintergrund sind das von Bundeskanzlerin Merkel angekündigte dreimonatige Moratorium und die vorübergehende Abschaltung von sieben deutschen Schrottmeilern eine mehr als unzureichende Konsequenz. Die schwarz-gelbe Koalition ist getrieben von der Angst vor den WählerInnen, aber nicht von der Einsicht in ihren historischen Irrtum. Die im letzten Herbst durchgedrückte Laufzeitverlängerung wird nicht hinterfragt. Es droht in der Atomfrage eine neue Kungelei mit der Atomindustrie, aber keine Umkehr.

Das können und wollen wir Grünen nicht zulassen. Darum fordern wir die sofortige und vor allem die endgültige Stilllegung der Atomanlagen von Biblis A, Biblis B, Neckarwestheim 1, Brunsbüttel, Isar 1, Unterweser, Philippsburg 1 sowie von Krümmel. Und das ist nur eine der Wegmarken auf unserer Roadmap hin zu einem ernsthaften Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland.

Lesen Sie hier den grünen Fahrplan für den Atomausstieg

Zusätzliche Information

japatom