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Kurzarbeit reicht nicht
Trotz der verbesserten Bedingungen ist Kurzarbeit für etliche Unternehmen nur eine Übergangslösung. Aus diesem Grund werden ab dem Sommer vermehrt Entlassungen erwartet – auch im größeren Umfang. Die Bundesagentur für Arbeit und Arbeitsmarktexperten rechnen bis zum Ende des Jahres mit 4 Millionen Arbeitslosen, 2010 könnte ihre Zahl sogar bis auf 5 Millionen anwachsen. Diesen Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die ökologische Modernisierung der Wirtschaft voranzutreiben, das sind die Ziele der grünen Transfergesellschaften.
TransfAIR – mehr als ein Parkplatz für Beschäftigte
Transfergesellschaften können ein gutes Instrument zur Krisenbewältigung sein. Dazu müssen sie aber mehr sein als Auffangbecken, in denen Unternehmen ihre Beschäftigten parken, um danach weiterzumachen wie bisher. Nur wenn wir schon in der Krise den ökologischen Strukturwandel unterstützen, werden wir die Jobs der Zukunft sichern. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Gesellschaften lediglich die Arbeitslosenstatistik schönen und mit ihnen Arbeitnehmerrechte wie zum Beispiel der Kündigungsschutz unterlaufen werden.
TransfAIR – für Arbeit in der Region
Transfergesellschaften müssen regional ausgerichtet sein, das vorhandene Know-how einbinden und über den firmenbezogenen Tellerrand blicken. Nach diesen Kriterien haben wir unsere grünen Transfergesellschaften gestaltet.
Voraussetzung für TransfAIR ist ein Entwicklungskonzept, das unter Berücksichtigung der regionalen Schwächen und Stärken ausbaufähige und ökologische Zukunftsstrategien aufzeigt.