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Artikel im Wortlaut übernommen aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (1. Juni 2011)
WENNIGSEN. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer (Bündnis 90/Grüne) hat sich gestern bei einem Gespräch mit dem Wennigser Bürgermeister Christoph Meineke für eine Stärkung der Kommunen ausgesprochen. „Die Städte und Gemeinden müssen bei politischen Entscheidungen, die sie betreffen, gleichberechtigt beteiligt werden“, sagte Pothmer. Sie schlug vor, dass die kommunalen Spitzenverbände Vertreter in den Bundesrat entsenden sollen.
Kritisch äußerte sich die Politikerin über das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung. Es sei mit zu viel Bürokratie verbunden. Die Hilfe komme deshalb zu selten bei sozial schwachen Familien an.
Zehntklässlern der Sophie-Scholl-Gesamtschule gab Pothmer den Rat, fleißig zu lernen und einen guten Abschluss als Grundlage für eine Ausbildung zu machen. „Dann stehen Euch alle Chancen offen“, sagte sie. kon
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Artikel im Wortlaut übernommen aus der Deister-Leine-Zeitung:
Wennigsen (mi). Zu einem Informationsbesuch kam gestern auf Einladung der Ortsgruppe der B90/Die Grünen die arbeitspolitische Sprecherin im Bundestag, Brigitte Pothmer nach Wennigsen. Sie besuchte Bürgermeister Christoph Meineke, stand einer 10. Klasse an der Sophie-Scholl-Gesamtschule (SSGS) Rede und Antwort und informierte sich im Passivhaus des Planungsbüros Schmidt (PBS) in der Hauptstraße über Haus-Energiekonzepte mit erneuerbaren Energien sowie Klimatechnik.
Die erste Station war das Rathaus, das Brigitte Pothmer in Begleitung der Grünen-Ratskandidaten Angelika Schwarzer-Riemer und Norbert Bohnenstengel aufsuchte. Pothmer interessierte sich besonders für die Umsetzung des "Bildungs- und Teilhabepaketes" der Bundesregierung. Einig waren sich der Bürgermeister und Pothmer, dass die aufgeführten Sachleistungen ein richtiger Weg sind. "Nur der Weg ist zu kompliziert dahin, viel zu bürokratisch und zu holperig auf den Weg gebracht worden", kritisierte der Bürgermeister. "Die Mittel gehören direkt an die Schulen und Kindergärten", forderte Pothmer und erkundigte sich nach den Maßnahmen, die Wennigsen ergriffen habe, um den gesetzlichen Rechtanspruch für Kinderbetreuung ab 2013 zu realisieren. Meineke konnte hier von der Einrichtung von Krippengruppen bis zur Erweiterung der Hortplätze und der konkreten Planung für ein Kinder- und Familienzentrum in Wennigsen aufwarten. Er wies aber auch auf einen starken Geburtenrückgang in Wennigsen hin, der nicht außer Acht gelassen werden darf.
Das gesetzlich vorgegebene Drittel der Kinderbetreuung ab 2013 reicht nicht aus, das müssten eigentlich zwei Drittel sein, meint der Wennigser Bürgermeister und lag damit auf der Linie von Brigitte Pothmer.