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Der Aufruf "Arbeitsmarktpolitik für alle" des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes zeigt den Sparplänen und der Instrumentenreform der Bundesregierung die rote Karte und plädiert für eine Arbeitsmarktpolitik, die auf Teilhabe und Integration statt auf Ausgrenzung setzt.
In einer Pressemitteilung vom 13.07.11 begründen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ihre Initiative wie folgt:
"Die Unterzeichner warnen vor einer sich abzeichnenden Zweiteilung des Arbeitsmarktes. Mit ihren Sparbeschlüssen und der geplanten Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente verschlechtere die Bundesregierung die Hilfsangebote für Langzeitarbeitslose ganz erheblich. Schlecht ausgebildete und ohnehin benachteiligte Jugendliche, ältere Arbeitslose, Menschen mit Behinderung und chronisch Erkrankte drohten zu Opfer dieser Entwicklung zu werden.
Die Unterzeichner fordern von der Bundesregierung die Rücknahme der Sparbeschlüsse in der Arbeitsmarktpolitik, den Ausbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsangebote für Langzeitarbeitslose sowie die rechtliche und finanzielle Absicherung von Beschäftigungsunternehmen und Fort- und Weiterbildungsträgern.
Bis zum Ende der parlamentarischen Sommerpause sollen zahlreiche Unterstützer für den Aufruf gefunden werden, um Einfluss auf die Beratungen des Bundestages zur Instrumentenreform von Arbeitsministerin von der Leyen zu nehmen."
Brigitte Pothmer hat sich bereits als Unterstützerin registrieren lassen. Nachahmung ist ausdrücklich erwünscht!