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Der Widerstand gegen den Castor-Transport war auch 2011 kreativ und sehr erfolgreich. Tausende Menschen zeigten bei den Demonstrationen und Sitzblockaden ihren Protest gegen die Strahlengefahr im Wendland und gegen die Einlagerung von Atommüll in den nicht geeigneten Salzstock in Gorleben.
Zu "Helden von Hitzacker" wurden die vier Aktivisten der Bäuerlichen Notgemeinschaft, die mit ihrer Ankett-Aktion für die längste einzelne Blockade der Castorzüge bis dato sorgten. Ganze 15 Stunden versuchten die Einsatzkräfte der Polizei vergeblich, die mit Bauernschläue und wendländischer Ingenieurskunst gebaute Betonpyramide von den Gleisen zu beseitigen, in der auch Brigitte Pothmers Neffe Fritz mit einem Arm verankert war. Er führt den Widerstand der Familie Pothmer bereits in dritter Generation fort.

Familientreffen der Pothmers (hier: die 2. Generation) auf der Protestkundgebung gegen das Atommülllager in Gorleben.

Einer der vier "Helden von Hitzacker": Fritz Pothmer (Mitte) bei der Pressekonferenz nach der erfolgreichen Blockade des Castor-Transports.

Nachgefragt zur Blockade-Aktion gegen den Castor-Transport bei Hitzacker.
