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Zeitgleich zum 23. Gedenktag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl starteten wir anlässlich des 23. Wedekindlauf am 26. April 2009 in Hildesheim unseren Spendenaufruf für das Tschernobyl-Projekt der Evanglisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Im Rahmen einer kleinen Andacht erinnerte Claus-Ulrich Heinke, Citykirchen-pastor gemeinsam mit Brigitte Pothmer an die verheerenden Folgen der Reaktorkatastrophe und stellt die Frage, ob wir alles machen müssen, was wir machen können?
"Als sich im April 1986 die größte Katastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomkraft ereignete, waren die Menschen weltweit erschüttert", so Pothmer. "Es war unbegreiflich, die Dramatik zu erfassen. Die radioaktive Wolke wehte quer durch Europa – die Bedrohung war allgegenwärtig. Das hat sich heute relativiert."
Aber auch noch 23 Jahre nach der Explosion im Atomreaktor sind die Strassen und Häuser, der Boden und die Pflanzen radioaktiv verseucht. Die Region bleibt deshalb für viele Generationen unbewohnbar. Insbesondere in Russland, in der Ukraine und in Weißrussland sind die Folgen der radioaktiven Verstrahlung noch immer gravierend und lebensbedrohend; die Langzeitfolgen sind auch von Experten kaum abzuschätzen. Dass die dort lebenden Menschen auf ständige Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, darauf weist auch die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers hin, die gemeinsam mit den regional tätigen Arbeitsgemeinschaften "Hilfe für Tschernobyl-Kinder" um Spenden für medizinische Versorgung und Kindererholung bittet. "Dieses Hilfeprojekt hat dazu geführt, dass sich zwischen den Menschen unserer Landeskirche und den Partnern in Weißrussland vielfältige und enge Beziehungen entstehen konnten und anhaltend und nachhaltig Hilfe geleistet wird", so Citykirchenpastor Claus-Ulrich Heinke.
Die dort lebenden Menschen brauchen noch immer unsere Hilfe!
Bitte unterstützen Sie unseren Aufruf durch Ihre persönliche Spende!
Brigitte Pothmer Ulrich Räbiger
MdB BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Spenden für die Arbeitsgemeinschaft Hilfe für Tschernobyl-Kinder
im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt, Kirchenkreisamt Hildesheim,
Konto-Nr. 31 503, Stichwort: Tschernobyl, April 09,
BLZ 25950130, Sparkasse Hildesheim