Brigitte Pothmer, MdB

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30. August 2010

Solarenergie ist Standortvorteil für Wierthe

Solarenergie

Begleitet von Doris Meyermann, der Geschäftsführerin des grünen Kreisverband Peine und Mitgliede im Kreistag traf sich Brigitte Pothmer mit dem Bürgermeister der Gemeinde Vechelde, Harmut Marotz und weiteren Vertretern der Verwaltung und erörterte regional relevante Themen.

Solarenergie

Zweite Station des Besuchs in der Region Peine war der Betrieb von Frank Ziegeler. Hier stand eine Betriebsbesichtigung incl. Solarkraftfeld auf dem Programm. Mitarbeiter von Arbeit und Leben e.V. erläuterten das geplante Beschäftigungsprojekt "Regenerative Energien, Arbeit durch Qualifizierung 45+", in dem Langzeitarbeitslosen für Hausmeistertätigkeiten mit dem Schwerpunkt Erneuerbare-Energien qualifiziert werden.

Solarenergie

Firmeninhaber Frank Ziegeler im Gespräch mit der Grünen-Bundestagsabgeordneten Brigitte Pothmer. fl

Der Artikel aus der »Peiner Allgemeinen Zeitung« im Wortlaut.

„Solarenergie ist Standortvorteil für Wierthe“

Grünen-Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer besucht auf Sommertour das Unternehmen Ziegeler Solar und Haustechnik

Wierthe. „Wir brauchen keine Verlängerung der Atomkraftwerk-Laufzeiten, um die Energieversorgung sicherzustellen“, machte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer bei ihrem Sommertour-Besuch im Solarpark von Frank Ziegeler in Wierthe deutlich. Die erneuerbaren Energien seien stärker gewachsen, als es geplant war. „Wir können Atomkraft durch erneuerbare Energie ersetzen.“ Ziegeler teilte ihre Meinung: „Die Technik ist da, wir müssen sie nur nutzen.“

Er wolle mit seinem Betrieb ein Gegengewicht zur Kernenergie schaffen. Im kompletten Betrieb wird Solarenergie zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Die Solaranlage vor dem Haus kann etwa 300 Haushalte mit Energie versorgen – etwa so viele wie es in Wierthe gibt. „Das ist ein Standortvorteil für den Ort“, stellte Pothmer fest.

Ziegler machte auch seinem Unmut Luft: „Die Aussetzung der BAFA-Förderung durch eine Haushaltssperre im Frühjahr kam für uns Knall auf Fall.“ Kundenaufträge seien schwer zu erfüllen gewesen. Pothmer nannte die vorübergehende Sperre kontraproduktiv. „Wir dürfen den Vorsprung, den wir durch das erneuerbare Energiegesetz haben, nicht verlieren.“

Der Einspeisevergütung stehe sie positiv gegenüber. „Das sind Anschubfinanzierungen für Unternehmen, die sie benötigen.“ Des Weiteren ging es um Qualifizierungen im Unternehmen. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin ihrer Fraktion informierte sich dabei über ein Projekt des Trägers Arbeit und Leben auf dem Gelände, bei dem Langzeitarbeitslose über 45 Jahren wieder in Arbeit gebracht werden sollen.

Die Absolventen werden ab Herbst im Umgang mit regenerativen Energien als Haustechniker geschult.

fl

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