Brigitte Pothmer, MdB

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Jobcenter

19. Dezember 2010

Pothmer kritisiert Sozial-Kürzungen

Bericht aus der »Hildesheimer Allgemeinen Zeitung« im Wortlaut:

Kreis Hildesheim (abu). Scharfe Kritik an den Millionen-Kürzungen beim Jobcenter übt die Hildesheimer Grünen-Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer. Sie ist auch arbeitsmarktpolitische Sprecherin ihrer Partei auf Bundesebene. „Jetzt werden die Kürzungen der schwarz-gelben Bundesregierung im Etat der Jobcenter schmerzhaft spürbar“, erklärtsie. Pothmer bezieht sich auf einen Bericht in dieser Zeitung von gestern, wonach mehrere Vereine um den Erhalt ihrer Einrichtungen bangen, nachdem das Jobcenter ihre Hilfskräfte („Arbeitsgelegenheiten mit Entgelt“) nicht mehr fördert. Darunter sind unter anderem dasGronauer Kino und das Naturbad Banteln.

„Wenn diese Angebote wegfallen, verarmt die Gemeinschaft“, mahnt Pothmer. „Die Bevölkerung muss jetzt die Suppe auslöffeln, die ihr die Bundesregierungeingebrockt hat.“ Darüber hinaus seien vor allem diejenigen von den Kürzungenbetroffen, die auf dem Arbeitsmarkt ohne absehbare Perspektive seien. „Das verschärftdie Spaltung der Gesellschaft.“

Pothmer forderte erneut einen „verlässlichen sozialen Arbeitsmarkt“. Zudem müsse ihr Hildesheimer Bundestags-Kollege Eckart von Klaeden (CDU) bei Arbeitsministerin Ursula von der Leyen auf Veränderungen dringen.

Kritik übte auch die Grünen-Kreistagsabgeordnete Karin Loos: Personalund Finanzkürzungen beim Jobcenter bedeuteten noch weniger Zeit für Beratung und Fördermaßnahmen. „Die Streichung von Arbeitsgelegenheiten ist eineder Auswirkungen.“ Dabei trage auch das Jobcenter Hildesheim Verantwortung, daes die Schwerpunkte seiner Fördermaßnahmen bestimme. „Die chronisch unterfinanziertenVereine und Projekte im Bereich Kultur und Soziales sind die Leidtragenden dieser Politik“, so Loos.

 

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