19.05.2017

Betreiber und Bundesnetzagentur müssen berechtigte Kritik der Suedlink-Anrainer ausräumen

Die Gemeinde Holle und die Stadt Bockenem haben einen gemeinsamen Antrag vorgestellt, in dem sie ihre Kritik an den Suedlink-Trassenplanungen zusammenfassen. Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer (Grüne) begrüßt die Initiative und fordert den Netzbetreiber Tennet und die Bundesnetzagentur auf, die berechtigten Einwände auszuräumen. 

„Die Akzeptanz neuer Stromnetze wird nur erreicht werden, wenn die betroffenen Menschen und Kommunen frühzeitig und ernsthaft an den Planungen beteiligt werden. Ernsthaft heißt für mich dabei, dass diese Beteiligung sich vor Ort auch in konkreten Änderungen der Planung niederschlägt“, so Pothmer.

Die Einwendungen aus Holle und Bockenem zeigten, dass es hier im Plan offensichtliche Mängel gebe. Das reiche von der Länge der Trasse, der besonderen Belastung der Region durch Autobahnen und andere Infrastruktur-Projekte, über technische Fragen bis hin zur Berücksichtigung von Naturschutzbelangen wie beim Luttrumer Moor oder der Innerste. „Es ist darum gut und richtig, dass sich die Gemeinden konstruktiv bei der Suche nach der besten Trasse für den Suedlink beteiligen.“

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